11. November 2008: CSR Round Table von Laurich & Kollegen
In Zeiten von Klimaschutz und Nachhaltigkeit entdecken Unternehmen zunehmend das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) als Herausforderung für ihr Geschäftsmodell, aber auch als Chance, ihr Unternehmen präziser als Marke zu positionieren.
Als eines der führenden Konsumgüterunternehmen der Welt hat Unilever seit Jahren CSR als strategische Aufgabe erkannt. „Unsere Marken und Produkte bedienen täglich Bedürfnisse der Menschen nach Ernährung, Hygiene und Gesundheit. Die Geschäftstätigkeit richten wir dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette an ökologischen und sozialen Aspekten aus. Langfristig wird CSR ein wichtiger Erfolgsfaktor sein“, erklärte Imke Grassau-Zetzsche, Leiterin Public Affairs von Unilever Deutschland, heute auf dem „Round Table CSR“ der Hamburger Kommunikationsberatung Laurich & Kollegen.
„Mit Ben & Jerry’s bieten wir beispielsweise unseren Kunden die weltweit erste klimaneutrale Eiscreme – nachhaltig produziert und an den Verbraucher gebracht“, so Grassau-Zetzsche vor rund 25 Nachhaltigkeits- und Kommunikationsexperten im Hotel InterContinental Hamburg. „Erlösanteile der Produkte fließen zudem an wohltätige Organisationen und Initiativen.“
Im Mittelpunkt des Vortrages wie auch der Diskussionen vorhergehender „Round Tables CSR“ stand dabei die Frage, wie Unternehmen die Voraussetzungen schaffen können, um CSR konsequent umzusetzen – also soziale, ökologische aber eben auch ökonomische Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette des Unternehmens.
„Die Kommunikation zum Thema CSR ist häufig von rein quantitativer Berichterstattung getrieben, das geht aber unweigerlich zu Lasten von Qualität und Stringenz“, ergänzte Agenturinhaber Frank Laurich. Zudem attestiert er hinsichtlich der Kommunikation von CSR oft Aktionismus und riet zu mehr Besonnenheit zwischen den Disziplinen PR und CSR. Denn CSR-Manager verstehen in der Regel wenig von PR und Kommunikationsexperten zumeist zu wenig von CSR und Nachhaltigkeit. „Hier gilt es, beide Disziplinen organisch miteinander zu verbinden.“

